Minimalismus - 3 Tipps um Spontankäufe zu vermeiden



Seit Längerem schreibe ich nun bereits über meinen persönlichen Weg zum Minimalismus. Weniger besitzen, weniger kaufen und damit weniger Ressourcen verschwenden ist für mich ein großer Teil eines nachhaltigen und entspannten Lebens. 

Doch manchmal überkommt mich einfach die Lust "Kram" zu kaufen. Eigentlich braucht man es nicht und eigentlich will man es auch nicht, aber die Kauflust kann manchmal einfach so viel größer sein. Deshalb kommen hier meine 3 Tricks um unnötige Spontankäufe zu vermeiden.




#1. Eine Wunschliste schreiben
Wie ein kleines Kind vor Weihnachten habe ich mich gefühlt, als ich in meinem Handy eine Wunschliste angelegt habe. Hier kann alles festgehalten werden, das man sich wirklich wünscht - und das in aller Ruhe und mit viel Zeit zum Nachdenken und Recherchieren! Und das Beste ist, dass man die Wunschliste mit dem Handy immer bei sich trägt. Steht man jetzt vor der Frage etwas spontan zu kaufen, hilft der Blick auf die Liste. Habe ich dieses Produkt auf meiner Liste, weil ich mir in Ruhe überlegt habe es zu kaufen? Nein? Dann vielleicht lieber stehe lassen oder Trick Nr. 2 anwenden.

#2. Wartezeit einplanen
Warten kann nervig sein, aber auch sehr hilfreich. Wenn man sich zum Beispiel in einen tollen Pulli verliebt hat, aber sich nicht sicher ist, ob er wirklich "der Wunschpulli" ist, kann es helfen, das gute Stück zurück zu hängen und den Laden zu verlassen. 
Ich persönlich versuche ca. mindestens eine Woche über den Kauf nachzudenken, bevor ich ihn tätige. Für manche Minimalisten gilt aber die 30 Tage Regel. Was nach 30 Tagen noch auf der Wunschliste steht und auch immer noch ein Wunsch ist, kann ohne Bedenken gekauft werden. Alles andere wäre wohl eher ein Fehlkauf gewesen, der nach wenigen Wochen in der hintersten Ecke des Schranks landet.

#3. Versuchungen vermeiden
Dieser Trick ist ziemlich einfach und offensichtlich - wirkt aber Wunder! Wer weniger kaufen möchte, sollte sich gar nicht erst in Versuchung bringen und stundenlang durch Einkaufszentren wandeln. Das geht zu 100% schief.
Stattdessen gibt es so viele Freizeitaktivitäten die nichts mit Konsum zu tun haben! Wandern, Radfahren, ein Buch lesen, im Garten entspannen, sich mit Freunden und Familie treffen - die Möglichkeiten sind unendlich! Und meistens auch wesentlich billiger und besser für die Umwelt und auch für das Ego.




Natürlich ist Einkaufen immer noch etwas Schönes und macht jede Menge Spaß, aber viele unnötige Impulseinkäufe müllen den persönlichen Wohnraum oft einfach nur zu und lassen das Geld schneller versickern als wir es sehen können!

Vielleicht helfen diese Tipps ja dem ein oder anderen auf dem persönlichen Weg zum Minimalismus!

Über weitere Tipps und Tricks freuen wir uns sehr!

Grüne Grüße,
Anna

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