Der ökologische Fußabdruck

Unsere Welt ist überlastet. Und zwar so sehr, dass wir eigentlich 1,7 Planeten bräuchten, um unseren derzeitige Standard ohne Änderungen aufrecht zu erhalten. Um auf dieses Ungleichgewicht aufmerksam zu machen, gibt es jedes Jahr den Earth Overshoot Day. Darunter versteht man Folgendes: 


"Am Earth Overshoot Day überschreitet die globale Nachfrage nach natürlichen Ressourcen die Fähigkeit der Erde, diese Ressourcen auf nachhaltige Weise (also nachwachsend) zur Verfügung zu stellen" (Quelle Utopia)

Im Jahr 2017 war dieser Tag bereits am 2. August erreicht. Nach diesem Tag lebten wir nicht mehr nachhaltig, sondern beuteten unsere Erde aus. Wir machten sozusagen "Schulden", die wir aber nicht zurückzahlen können. 

Allein wir in Deutschland bräuchten eigentlich 3,2 Erden, um nachhaltig zu leben. Da wir aber nur eine Erde haben, wird am symbolischen Erderschöpfungstag deutlich, dass wir etwas ändern müssen!


Quelle: https://utopia.de/ratgeber/earth-overshoot-day

Um den persönlichen Fußabdruck auf der Erde zu messen, kann man verschieden Tests machen. Natürlich sind diese nicht exakt, verdeutlichen aber den eigenen Verbrauch auf anschauliche Weise.  Solch einen Test bietet zum Beispiel Brot für die Welt an. Hier wird in den Bereichen Ernährung, Wohnen, Mobilität und Konsum der Mittelwert berechnet und dann zu einem Fußabdruck und einer Berechnung, wieviele Erden verbraucht werden, zusammengefügt. 

Obwohl wir uns um einen nachhaltigen Lebensstil bemühen, kommen auch wir in den Tests nicht mit einer 1+ weg. Wir bräuchten 1,8 bis 2,2 Planet um unser Leben zu finanzieren. Auch wir verbrauchen zu viel und leben auf zu großem Fuß. Deshalb sind solche Tests oder auch der Erderschöpfungstag eine gute Erinnerung immer weiter an einem nachhaltigen Leben zu arbeiten. Denn...


WE HAVE NO PLANET B

Grüne Grüße
Anna und Charlotte 

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