Drei Basics für den nachhaltigen Kleiderschrank

Foto - Emotiografia

Nachhaltige Mode ist für uns mehr als nur ein Trend. Wir sind seit drei Jahren auf der Suche nach nachhaltigen und fairen Alternativen für Produkte der Fast-Fashion-Industrie. In manchen Bereichen haben wir Erfolg, in anderen fällt es uns noch immer schwer. Insgesamt haben sich für uns jedoch drei große Basic-Bereiche gezeigt, aus denen ein nachhaltiger Kleiderschrank bestehen kann.


- Wenn neu gekauft, dann faire Mode-

Wer nach neuer Kleidung sucht, stößt fernab der Fast-Fashion-Industrie auf jeden Fall schnell auf verschiedene faire Modelabels. Diese achten auf die Arbeitsbedingungen, Bezahlung und Arbeitsschutz der Mitarbeiter und ökologischen Transport der Kleidung. Unsere liebsten fairen Modemarken sind wohl eindeutig Hessnatur, Grüne Erde und Armendangels. Jedoch gibt es noch so viel andere! 
Auf dem Foto trägt Anna eine Bluse von Grüne Erde (von letztem Jahr) und eine Hose von Armedangels (aus diesem Jahr). 

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- Second-Hand Schätze finden-

Kleidung aus zweiter Hand hat für viele leider keinen guten Ruf - unhygienisch, oft kaputt und unmodisch. Das können wir jedoch absolut nicht bestätigen! Wir kaufen besonders gerne bei Kleiderkreisel ein. Hier findet man aktuelle Mode zu kleinen Preisen. Was der eine nicht tragen möchte, könnte das Lieblingsstück eines anderen werden. Zu großen Anlässen schauen wir immer erstmal nach gebrauchter Kleidung! 
Und wenn das Kleidungsstück nicht passt? Dan wird es passend gemacht! Charlotte trägt auf dem Foto ein Oberteil von Kleiderkreisel, das sie abgeschnitten und umgenäht hat. 

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-Shoppe in deinem eigenen Kleiderschrank-

Natürlich hätten wir alle gerne den perfekte Capsule Wardrobe aus 33 Lieblingsteilen. In der Realität hat man jedoch meistens viel mehr Kleidung, die leider viel zu wenig getragen wird. Deshalb sollte man immer mal wieder den Kleiderschrank durchgehen und alte Lieblingsteile neu beleben. Wie Charlotte, die hier eine alte und heiß geliebte Jeans trägt (und diese ist sogar geflickt). 
Wenn es also mal wieder heißt "Ich habe ja nichts anzuziehen" - einfach mal im eigenen Kleiderschrank shoppen gehen, neue Kombinationen ausprobieren und Altes durch ein paar einfache Reparaturen wieder zum Leben erwecken.

Mit diesen drei einfachen Grundsätzen lässt sich langsam aber sicher ein nachhaltiger Kleiderschrank aufbauen. Das geht nicht über Nacht und das soll es auch nicht. Bei Slow Fashion geht es um sinnvolles und genaues Auswählen von Kleidung, die lange hält und Freude bereitet.

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Sind eure Schränke schon nachhaltig?

Grüne Grüße
Anna und Chalotte


PS.: Wir danken Julia von Emotiongrafia für das wunderbare Fotoshooting und die traumhaften Blumenkränze. Wer im Raum Heidelberg-Heilbronn nach einer begabten und sympathischen
Fotografin sucht - wir haben sie gefunden! 

[Werbung, da Nennung von Personen und Marken]

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